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Basi­lika­chouer Eechter­noach a.s.b.l.

L’as­so­ci­a­tion a pour objet la pratique et la promotion du chant choral sacré et liturgique, au service de la paroisse et de la vie culturelle de la ville d’Echternach.

177‑2026

Le Chœur de la Basilique d’Echter­nach est un chœur mixte qui anime les célébra­tions liturgiques de la paroisse et donne, en col­lab­o­ra­tion avec d’autres ensembles de la région, des concerts mettant à l’honneur des œuvres chorales sacrées du baroque, du classicisme et du romantisme. Le chœur cultive à la fois le chant poly­phonique, le chant grégorien et liturgique, ainsi que le patrimoine des chants populaires d’Echter­nach et du Luxembourg.


Seit 1854 steht der Basilika-Chor bzw. sein Vorläufer, die Chorale Ste-Cécile, im Dienste der Pfarrei und der Stadt Echternach. Schon von 1836 bis 1842 hatte es einen Gesangchor der Pfarrkirche Echternachgegeben (“Pfarrkirche” war St Peter-und-Paul; die Reste der Basilika waren damals dem Verfall preis­gegeben). Auch 1854 konnte der Cäcilien­vere­in nur in der Pfarrkirche auf dem Hügel singen. 1868 wurde die neu errichtete Basilika geweiht.

In den 1930er Krisen­jahren schrumpfte die Mit­gliederzahl; während der Kriegsjahre 1940 – 45 war der Chor in der Öffentlichkeit zur Stille verurteilt, und Ende 1944 wurde die Basilika größ­ten­teils zerstört. Doch nach der Rückkehr aus der Evakuation im Frühling des Jahres 1945 wurde gleich wieder gesungen – in der unversehrten Krypta. 1953 wurde die wieder aufgebaute Basilika konsekriert, und auf der geräumigen Empore begleitete eine mächtige Klais-Orgel die beachtliche Sängerzahl, die allerdings bis 1969 auf nur mehr 31 Sänger zurückging (bis jetzt gab es keine Sängerinnen im Chor).

In jenem Jahr wurden zum ersten Mal Frauen in den Chor aufgenommen und man konnte sich als gemischter Chor” nun auch an größere klassische Werke heranwagen. Marcel Weber, seit 1959 Tit­u­laror­gan­ist, schlüpfte unerwartet in die Dop­pel­funk­tion Organist und Chorleiter”, als Notar Joseph Hoffmann, begeis­tert­er und begabter Ama­teu­ror­gan­ist, in den Hochämtern bere­itwillig die Orgel spielte. Diese sehr glückliche Symbiose endete mit dem Tode von Jos. Hoffmann Ende 1983 bzw. von Marcel Weber Anfang 1986. Ab 1986 besetzte der im März 2023 verstorbene Jean-Marie Kieffer, Musik- und Reli­gion­slehrer am Lycée Classique d’Echternach, die Organ­is­ten­stelle. Ihm folgte 2014 Paul Kayser und ab September 2018 ist Jos Majerus der neue Tit­u­laror­gan­ist. Seit 1986 ist Marc Juncker, nunmehr Ehrendi­rek­tor der Regionalen Musikschule der Stadt Echternach, der Dirigent des Basilikachores. 

Unter seinem Impuls und in Zusam­me­nar­beit mit dem Kam­merorch­ester Estro Armonico“ folgen nun fast jährlich Konzerte mit bedeutenden geistlichen Chorwerken des Barock, der Klassik und der Romantik. Ver­schiedene Konzerte werden zusammen mit befre­un­de­ten Chören der Region oder der Echter­nach­er Harmonie Municipale aufgeführt. Der Chor pflegt neben dem polyphonen Chorgesang auch den gre­go­ri­an­is­chen und litur­gis­chen Gesang sowie das Echter­nach­er und Luxemburger Liedergut.

L’agrément 2026/177 Basi­lika­chouer Eechter­noach a.s.b.l. a été décerné par le comité directeur du Fonds culturel national lors de sa réunion du 22 juillet 2026.

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